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04.07.2019
Landessieg für Selma Pißler ...
© Körber-Stiftung/Claudia Höhne
© Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Raus aus der Umweltkrise mit umweltbewusstem ManagementLandessieg für Selma Pißler beim Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten der Körber-Stiftung, Hamburg

Selma Pißler, 10. Klasse Albert-Schweitzer-Gymnasium hat sich zusätzlich zu Ihren anderen Pflichten vorgenommen, am Geschichtswettbewerb teilzunehmen. Ihr Wunsch war es, eine Arbeit über Umweltschutz zu schreiben. Zugleich musste der Text zum Thema des Wettbewerbs »So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch« passen.

Ausgehend von der Umweltkrise in der Mitte des 20. Jahrhunderts und dem katastrophalen Zustand der Natur heute, fragte sie sich, ob Menschen aus der Geschichte lernen und warum die Erkenntnisse von damals bis heute nur zu relativ kleinen Verbesserungen in den Unternehmen geführt haben. Selma Pißler wählte die Beleuchtung der Anfänge des umweltbewussten Managements rund um Dr. Georg Winter. Daraus entwickelte sie den Titel „Von der Umweltkrise zum umweltbewussten Management. Die Anfänge des unternehmerischen Umweltschutzes in Deutschland“.

Für diesen Beitrag tauchte die Sechzehnjährige tief ein in die katastrophalen Zustände der Umwelt in den 1950er bis 1970er Jahre. In stundenlanger Literatur- und Archivrecherche zu Hause bzw. im HAUS DER ZUKUNFT erforschte sie die Entstehungsgeschichte des umweltbewussten Managements seit den 1970er Jahren. Sie führte ein persönliches Interview mit dem Zeitzeugen Dr. Georg Winter, Unternehmer, Jurist und Preisträger des Deutschen Umweltpreises 2005. Mit Hilfe von Fachliteratur arbeitet sie sich ein in betriebswirtschaftliche Theorie und verschaffte sich einen Überblick über meist bürgerschaftliches Engagement für die Umwelt, denn die Anfänge grüner Politik datieren etwas später. Mit diesen Methoden ordnete die Schülerin den besonderen Stellenwert der unternehmerischen Pionierleistung von Dr. Georg Winter auf dem Gebiet der umweltbewussten Unternehmensführung ein.

Tatsächlich überzeugt die Zehntklässlerin die strenge Jury von ihrem schwierigen Thema mit einem 50-seitigen Text in hoher sprachlicher und argumentativer Qualität. Darin werden die Fakten professionell mit Archivquellen, Zitaten und Fotos belegt. Sie setzt sich verdient gegenüber 170 Hamburger Teilnehmer/innen durch. Selma Pißler wird zur Landessiegerin von Hamburg im Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten 2018/19. Am 20. Juni empfängt sie stolz und glücklich Ihre gut dotierte Preisträgerurkunde. Wir gratulieren Selma Pißler für diese sehr gute Leistung! Wir freuen uns, wenn sie dem Thema der Nachhaltigkeit weiterhin verbunden bleibt. Bundesweit haben rund 5.600 Schülerinnen und Schüler zum aktuellen Wettbewerbsthema geforscht. Insgesamt sind 1.992 Beiträge von Teams oder Einzelpersonen eingegangen.

Selma Pißler
Selma Pißler

Unter dem folgenden Titel kann der Beitrag über öffentliche Bibliotheken zur Einsicht bestellt werden.Wettbewerbsarchiv zum Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten, Beitragsnummer 20191344 »Von der Umweltkrise zum umweltbewussten Management. Die Anfänge des unternehmerischen Umweltschutzes in Deutschland« von Selma Pißler (Klasse 10, Albert-Schweitzer-Gymnasium, Hamburg) Umweltschutz ist ein Thema, das drängt – das findet auch Selma Pißler. In ihrer schriftlichen Arbeit beschäftigt sie sich mit den Anfängen des unternehmerischen Umweltschutzes. Ausgehend von den Umweltkatastrophen der 1970er Jahre erläutert sie das damals noch nicht ausgeprägte Umweltbewusstsein der Menschen. Damals jedoch begann der Kampf einer zunächst kleinen Gruppe für den Schutz der Umwelt. Exemplarisch für diesen Kampf zieht die Zehntklässlerin das Beispiel des Hamburger Unternehmers Georg Winter heran. Sie beschreibt dessen frühe Sensibilisierung für Umweltthemen sowie sein für den familieneigenen Diamantwerkzeugbetrieb entwickeltes Umweltmanagement-Modell. Die Gymnasiastin zeigt in ihrem Fazit die trotz des heute gewachsenen Umweltbewusstseins mangelnde Bereitschaft zu Umweltschutz und plädiert für mehr unternehmerisches Engagement sowie für ein Eingreifen der Politik.

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